Dienstag, 19. Januar 2010

Romantik




Romantik (1798-1835)

Gliederung:

1.Definition

2.Historische Ereignisse

3.Merkmale der Romantik

4.Bedeutende Autoren

5.Bedeutende Werke

6.Sonstige kulturelle Vertreter der Romantik
-Musik
-Kunst





1. Definition der Romantik
Der Begriff Romantik kommt aus dem Altfranzösischen (romanz, roman, romant).
Er bedeutet etwas Sinnliches, Abenteuerliches, Phantastisches und Schauriges. Wobei die Abwendung von der Zivilisation und die Zuwendung zur Natur ebenfalls eine große Rolle spielt.
Die Epoche der Romantik zeichnet sich durch romantisches Denken und romantische Poesie aus. So wird z. B. Kritik an der Vernunft geübt und die Verbindung zwischen Philosophie, Literatur und Naturwissenschaft wird hergestellt. Außerdem sind die Naturnähe und das Erleben des Unbewussten ein weiterer wichtiger Aspekt.

Quelle




2. Historische Hintergründe der Romantik


-Gesellschaftlicher Umbruch:










Die Menschen flüchteten auf das Land um der Industrialisierung (Maschinenwelt)

zu entfliehen und ihr Idyll in der Natur zu finden.



-Karlsbader Beschlüsse:


Sie wurden von der Regierung beschlossen, um eine Revolution des Volkes

zu verhindern. Es handelte sich hierbei um Maßnahmen

zur Überwachung und Bekämpfung liberaler und nationaler Tendenzen.


Die Menschen zogen sich aus dem gesellschaftlichen Leben zurück und lebten in einer Fantasiewelt um der Repression zu entfliehen.



3.Merkmale der romantischen Dichtung

-Neubelebung des deutschen Mittelalters

-Aufarbeitung alter deutscher Volkslieder

-Interesse an fremden Kulturen und Ländern

-Verschiedene literarische Gattung werden vermischt

Quelle





4. Bedeutende Autoren der Romantik:



-Friedrich Hölderlin (1770-1843):




Bekanntes Werk: Der Tod des Empedokles





-Ernst Moritz Arndt (1769-1860)



Bekannte Werke: Viele Gedichte (Des Deutschen Vaterland), Lieder (Krieg und Religion und Märchen)

Quelle


Bedeutende Werke der romantischen Dichtung

Clemens Brentano - Wiegenlied

1.
Singet leise, leise, leise,
singt ein flüsternd Wiegenlied;
von dem Monde lernt die Weise,
der so still am Himmel zieht.
2.
Singt ein Lied so süß gelinde,
wie die Quellen auf den Kieseln,
wie die Bienen um die Linde
summen, murmeln, flüstern, rieseln.


Quelle



Wünschelrute

Schläft ein Lied in allen Dingen,
Die da träumen fort und fort,
Und die Welt hebt an zu singen,
Triffst du nur das Zauberwort.




Joseph von Eichendorff, 1788-1857

Quelle

6. Weitere Vertreter der Romantik

Musik:

Im Laufe der Epoche lösten sich klassischen Formen weitgehend auf, und die Erweiterung der traditionellen Harmoniken wurden entdeckt. Das Orchester wurde im 19. Jahrhundert ständig ebenfalls erweitert.



-Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)




Sommernachtstraum










-Johannes Brahms (1833-1897)
Ungarischer Tanz












Kunst

"Der Maler soll nicht nur malen,

was er vor sich sieht, sondern auch,

was er in sich sieht."
Casper David Friedrich




-William Blake (1757-1827)



Newton (Aquarell Gemälde)
















Caspar David Friedrich (1774-1840)

Der Mann im Mond



Klassik
(1786-1832)


Geschichtlicher Hintergrund:


Frankreich war die Vormacht Europas. Napoleon hatte das Ziel ganz Europa zu erobern. Doch seine Pläne scheiterten an dem Wiederstandswillen der Völker. EIn Jahr nach Napoleons gescheiterten Russlangfeldzug setzen dieBefreiungskriege gegen Frankreich ein. Napoleon wurde entgültig besiegt. Der Wiener Kongress regelte die Neuordnung Europas. Die Idee der Freiheit, Gleicheit und Brüderlichkeit entstand.
link


Kultur:

wichtige Musiker dieser Zeit sind:

wichtige Künstler dieser Zeit sind:

  • Claude-Nicolas Ledoux
  • Jean Auguste Dominique Ingres
  • Antonio Canova (Bildhauer)

Architektur: link

Das Hauptmerkmal ist das Streben nach rationalen, verbindlichen und allgemein gültigen ästhetischen Regeln.
Zu den Prinzipien dieser Architektur zählen die Verwendung griechischer und römischer Tempelmotive, einfache, blockhafte Bauweise und sparsamer Dekor.







Gedichte dieser Zeit:

Wanderers Nachtlied
Johann Wolfgang von Goethe

Über allen Gipfeln
ist Ruh,
In allen Wipfeln
Spürest du
kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur, balde
ruhest du auch.


Gattungen Link

Epik
Dramatik
Lyrik

Sturm und Drang

Sturm und Drang - Geniezeit oder auch Genieperiode genannt




Gliederung:


- Allgemein
- Geschichte
- Kultur
- Autoren
- Gattungen





Allgemein:
- von 1767 - 1785
- Strömung in der Epoche der Aufklärung
- Benennung nach dem Drama "Sturm und Drang" von Friedrich Maximilian Klinger in den 20er Jahren des 19. Jhd.
- Entstand aus dem Missmut gegeüber der Aufklärung (Einheit von Ort, Zeit und Handlung in gehobener Sprache) -> "Das Persönlichkeitsideal der jungen Generation in der deutschen Literatur des ausgehenden 18. Jahrhunderts wendete sich gegen die Autorität und Tradition"
- Endet mit der Italienreise Goethes 1786




(Friedrich Maximilian Klinger 17.02.1752-25.02.1831 ->link)
-> link





Geschichte:
Internationale Politische Situation:
-Absolutismus, Ende der österreichischen Erbfolgekriege (Ende: 1763)
- Unabhängigkeitskrieg der amerikanischen Siedler gegen die englische Kolonialmacht (Beginn: 1776)
-> link


In Deutschland:
- Proteste gegen die dt. Fürsten aufgrund der Beteiligung am Krieg (Fürsten verkauften Soldaten an England, um das verschwenderische Hofleben finanzieren zu können z.B. Mätressenwirtschaft)
- Deutschland war in kleine Einzelstaaten aufgeteilt






Kultur:
- die Junge Generation oder auch die "Jungen Wilden" genannt, wendete sich gegen die Autorität und die Tradition vorallem bei der Poetik (d.h. sie gingen sehr frei mit den Regeln der traditionellen Poetik um)
- ihre Werke sollten ihr Lebensgefühl widerspiegeln und sollten in die Welt passen
- sie wollten dazu anregen das man Entscheidungen aufgrund von Gefühlen trifft und nicht aufgrund irgendwelcher Moralvorstellungen
- im Gegensatz zur Aufklärung, die die Vernunft als höchstes Gut ansah, stand beim Sturm und Drang das Gefühl an erster Stelle
- ein inniges Verhältniss zur Natur war ihnen ebenfalls sehr wichtig
(Künster dieses Bildes ist unbekannt ->link)
-> link
- Musikalisch war es ein Übergang aus dem Barock in die Wiener Klassik
-> link


Gattungen:
- es wurden vorallem Dramen aufgeführt
- "Das immer wiederkehrende Thema war der Konflikt des Naturgenies, der nach Freiheit strebenden, widerspenstigen Jugend, mit den Schranken der bestehenden Weltordnung, die die handelnden Personen als Aufrührer und Verbrecher erscheinen ließ."
-> link


Autoren:

Die wichtigsten Autoren für diese Epoche sind

- Friedrich Maximilian Klinger (1752-1831)

Werke : Sturm und Drang

- Johann Wolfgang Goethe(1749-1832)

Werke : - Die Leiden des junege Werters
- Prometheus

- Friedrich Schiller (1759 - 1805)

Werke : - Kabale und Liebe
- Die Räuber -> link

Besonders am letzten Werk kann man sich vorher beschriebenen Merkmale verdeutlichen,
wenn man sich die diese Szene betrachtete 2ter Akt 2te Szene


Die Merlmale sind - Kurze Sätze (Unvollständigkeit,Satzfetzen,"Ein Wort Satz")
- Ausrufe; Flüche,Laut
- Wiederholungen
- Oft Zusammenhangslos
- Viel Aktion

(Quelle: Dominik´s Unterlagen von Zuhause)

http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Schiller

Aufklärung






Aufklärung






Immanuel Kant: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“








Gotthold Ephraim Lessing: „An die Stelle der Religion muss die Überzeugung treten.“


Immanuel Kant











Gotthold Ephraim Lessing








1. GESCHICHTLICHE HINTERGRÜNDE ^







1740 - 1786 Friedrich der II ist König von Preußen







1765 - 1790 Joseph der II ist deutscher Kaiser







1775 letzter Hexenprozess in Deutschland







1776 Unabhänigkeitserklärung der vereinigten Staaten von Amerika, erster moderner, demokratischer Staat.






1783 Immanuel Kant: "Habe Mut dich deines eigenen Verstands zu bedienen"





Wahlspruch der Aufklärung













Was ist Aufklärung?





Mit dem Begriff Aufklärung bezeichnet man eine gesamteuropäische Erscheinung, die sich über England und Frankreich im 18ten Jahrhundert allmählich auch in Deutschland ausbreitete.







In allen Lebensbereichen begannen die Menschen ihren Verstand zu benutzen und vernünftig zu handeln. Man spricht von einem gesamtgesellschaftlichen Emanzipationsprozess.







Merkmale:





- toleranz gegenüber anderer Religionen

- neues Selbstwertgefühl





- Weisheit und Denkfähigkeit





- Freiheit und Autonomie





- Unabhänigkeit





- Innovation für Neues





- Abschaffung der Tragödie











Autoren und Werke:





1729 - 1781 Gotthold Ephraim Lessing





- Nathan der Weise





- Emilia Galotti







Lessing, die zentrale Figur der Aufklärung. Als freier Autor ist er unabhänig von gelehrten, akademischen Standeszwängen. Aus einem Pfarrhaus stammend (wie so viele seiner Kollegen), verlagert er seine Studieninteressen schon früh von der Theologie auf Liteatur und Philosophie. Auch wenn er durch verschiedene Anstellungen seinen Unterhalt verdienen muss, bemüht er sich doch stets darum, seine Individuelle Auffassung von Literatur, Philosophie und Geschichte zu entwickeln. Seine oft neuen Ansichten verbreitet Lessing mit Hilfe seiner spitzen Feder und im kämpferischen Geist der Aufklärung; beispielsweise in treffsicheren, bewunderten und gefürchteten Rezensionen und Streitschriften, welche diejenigen der Zeitgenossen in Argumentation und Stil meist weit überragen.







Lessing setzt viel weitreichende Veränderungen in der deutschen Literaturlandschaft durch. Besonders bemüht er sich um das Theater - er vertritt die Abschaffung der Ständeklausel, führt das bürgerliche Trauerspiel auf ein neues Niveau, benennt Mitleid als zentralen Affekt im Trauerspiel. Ferner entwickelt Lessing für die Fabel ein neues Konzept von anschauender Erkenntnis.







In der Religionskritik legt sich Lessing mit der Orthodoxi an, bis er vom Landesherrn mit einem Schreibverbot belegt wird. Für Lessing bezeugt die Bibel nicht das offenbarte Wort Gottes, sondern einen historischen Entwicklungsstand der Religionen. Dabei will er kein Gotteslesterer sein, beibt vielmehr gottesfürchtig im Sinne eines rational begründbaren Glaubens.







Sein bekanntestes Werk ist Nathan der Weise:





Der junge Händler Nathan wird vor Probleme gestellt die er mit logischen Denken löst. Dabei wird er unteranderem vom Sultan Saladin geprüft.







Weitere Autoren:





Johann Christoph Gottsched (Versuch einer kritischen Dichtkunst)





Immanuel Kant ( Über die verschiedenen Rassen der Menschen)





Ein jeder Tag hat seine Plane



















Samstag, 16. Januar 2010

Aufsatz

Der Bericht "Die Kultur der Kopisten. Führt der Betrug mit dem Internet zum Moralfall?" ist am 3.11.2003 auf der Internetseite der Süddeutschen Zeitung erschienen und wurde von Andrian Kreye verfasst. Der Autor nimmt sich die jüngste Studie des Professors für Management Donald McCabe zum Anlass. Darin wird verdeutlicht, dass die Gesellschaft immer mehr illegale Dateien für den Eigennutz im Internet herunterlädt und nutzt.


Zu Beginn des Textes erfährt man das anhand einer Studie von Professor für Management Donald McCabe , das 38% von 16 000 befragten Schülern Hausaufgaben aus dem Internet kopieren. Diese Auswertung hat sich in den letzten drei Jahren vervierfacht. Aufgrund dessen werden immer mehr Bücher oder Zeitungsartikel gedruckt, wie sich dieses illegale Handeln in den letzten zwei Jahrzehnten in der Gesellschaft ausgeweitet hat.

Das Internet als auch die digitalen Technologien werden als die Hauptschuldigen verantwortlich gemacht.

Zusätzlich wird erklärt, dass der Austausch von Musik- oder Filmdateien rein rechtlich als Diebstahl zählt, da aber der Datenaustausch so weit verbreitet ist, wird er längst als selbstverständlich und als gutes Recht gesehen.

Deshalb finden Kritiker, dass diese Leute nicht einmal mehr Schuldbewusstsein besitzen, obwohl es nicht nur um ein paar Popsongs geht, sondern bei manchen um eine akademische Karriere.

So werden die neuen Technologien verantwortlich gemacht, anstatt die Gesellschaft für ihre Missstände zu beschuldigen.

Außerdem wird das Computervergehen mit einem Verbrechen ohne Opfer verglichen, da keine Menschen geschädigt werden. Doch die Polizei behauptet, dass der Datenaustausch als Einstieg zum Identitätsdiebstahl führt, bei dem man persönliche wie auch finanzielle Daten des Opfers aus dem Netz kopiert um damit Einkäufe zu tätigen oder Kredite aufzunehmen.

Zudem erklärt der Autor, dass die Spurensuche immer schwerer wird, da die digitale Welt den Unterschied zwischen Fälschung und Original nicht mehr unterscheiden kann.

Anhand von Beispielen wird gezeigt, dass die traditionellen Vervielfältigungstechniken wie zum Beispiel das Klonen sich vom Kopieren von digitalen Dateien unterscheiden, da die digitalen kopierten Dateien der Perfektion gleichen.

Ein Grund dafür sei, dass sich die Datei nicht mehr entwickelt, da sie sich bereits im Endprozess des Schöpfungsprozesses befindet.

Außerdem beschäftigt sich Andrian Kreye damit, falls das Original einer Datei nicht mehr existiert, kann man auch nicht mehr beweisen, ob die Kopie wirklich das Original ist.

Abrundend zu dem Text wird ein Beispiel hergenommen über einen Reporter der New York Times, der seine Arbeit mit Material aus dem Internet täuschte und deshalb gefeuert wurde.

Abschließend stellt der Autor nun fest, dass die Mediengesellschaft nicht mehr so angesehen wird, da ein großer Teil von Leuten das Internet zum Betrug nützt.


Sonntag, 6. Dezember 2009

Alessandra, Doro, Verena, Natalie

Strukturierte Textwiedergabe zu „Wie damals beim Rock ‘n‘ Roll“


Der Kommentar „Wie damals beim Rock ‘n‘ Roll“ ist am 26.10.2009 in der Tageszeitung „der Freitag“ erschienen und

wurde von Ed Stern verfasst. Der Autor nimmt sich den Beitrag des Guardian-Redakteurs Jack Arnott auf einem

Technology-Blog zum Anlass. Im Text geht es um Vorurteile gegenüber Gamern, wobei Ed Stern diese wiederlegt. Der

Kommentar soll die Leser weitgehend dahin beeinflussen, dass sie keine Vorurteile mehr gegenüber Computerspielern

haben.


Zu Beginn des Textes nimmt der Autor Stellung zu den Vorurteilen gegenüber Gamern,dass diese soziale Anfänger wären.

Diese Tatsache schiebt er auf die Medien ab.
Mit Hilfe von einer Statistik veranschaulicht er, dass immer noch zu viel Geld für Computerspiele ausgegeben wird.

Jedoch ist zocken nicht nur bei der jungen ,,Gamer Generation" beliebt, sondern findet auch bei andere Altersgruppen

großen Andrang.
Weiterhin besteht der Vorwurf, es würde in Zukunft zwischen den Generationen, Eltern und Kindern, eine zu große

Kluft entstehen. Die Erziehungsberechtigten wissen über ihren Nachwuchs zu wenig, was dazu führt, dass die

Kommunikation über dieses Thema immer unverständlicher wird.
Im darauf folgenden Absatz wird ein Vergleich zum Rock ‘n‘ Roll angestellt. Computerspiele werden auf die gleiche

Ebene wie dieser gestellt, welcher zum „Untergang“ der Menschheit führe. Dinge, die es bereits gab und nur durch

diese Spiele in den Vordergrund gerückt wurden, werden deshalb jetzt abwertend beurteilt.
Anschließend sieht der Verfasser des Kommentars den Grund darin, dass die Industrie die eigenen Qualitäten nicht

kennt, weshalb sie nicht fähig ist etwas an der Lage zu verbessern. Das hätte die Vorurteile womöglich positiv

beeinflussen können. Der Autor beruft sich nun darauf und gibt seine Meinung wieder, dass man nicht zwangsläufig

sagen kann, Computerspiele seien schlecht oder wären totaler Unsinn, denn immerhin bringen sie nur Unterhaltung in

der Freizeit.
Abschließend resümiert Ed Stern, dass die Vorurteile Computerspielern gegenüber nicht richtig sind, sondern

unterstreicht, dass PC-Games Spaß machen, trotz dem sie in einer irrealen Welt stattfinden.

Cornelia, Franziska, Leslie

musterlösungen
Strukturierte Textwiedergabe
zum Text „Wie damals beim Rock’n’Roll“

Der vorliegende Kommentar „Wie damals beim Rock’n’Roll“ wurde von Ed Stern verfasst, der am 26.10.2009 in der Zeitschrift "der Freitag" eschienen ist. Mit dem Thema des Textes verfolgt der Autor den Konflikt nach der Frage des sozialen Statuses von Computerspielern, welcher schon seit langer Zeit besteht.

Zu Beginn räumt Ed Stern ein, dass er der Aussage von dem Redakteur Jack Arnott nicht zustimmt. Denn seiner Meinung nach liegt das Problem, als Gamer minder sozial beurteilt zu werden, viel mehr bei den beeinflussenden Medien, als bei der Bevölkerung.

Diesen Widerspruch belegt er mit einem Beispiel aus England, durch das verdeutlicht wird, wie hoch der Umsatz der Spieleindustrie, im Gegensatz zu der weit aus mehr bekannteren Filmbranche ist. Aufgrund der hohen Nachfrage kann es sich deshalb kaum um eine geringe Minderheit der Verbraucher handeln.
Weiterhin behauptet der Autor, dass zwischen der traditionellen sozialen Einstufung von Computerspielern und der tatsächlichen Investition in die digitalen Spiele Welten liegen. Die Frage nach dem Grund hierfür beantwortet er mit einem Zitat, welches aus einer Studie hervorgeht. Es besagt, dass große Unterschiede zwischen dem jetzigen Zustand, der sorgvollen Meinung des Elternhauses und den von Medienluxus geprägten Kindern besteht. Er fordert auf, diesen Zustand und die Kontrolle durch Erziehungsberechtigte durch eine Änderung der Medien zusammen zu bringen.

In einem Rückblick vergleicht Stern die heutigen Aussagen über Gamer mit denen über Rock’n’Roll. Beide sind übertrieben, da es bei dieser Musikart nicht zum vorhergesagten Wandel der Menschheit führte, wird die mangelnde Präsenz der Computerspieler in den Medien ebenso eine Kehrtwende erfahren. Zusätzlich werden einige Begriffe der Gamerwelt genannt, die aufzeigen, wie simpel und doch abschreckend sie auf die Zivilisation wirken.
Anschließend werden die Macher der Computerspielbranche kritisiert und selbst für die bestehenden Vorurteile verantwortlich gemacht. Es mangelt an der nicht existierenden Definition der Spieleindustrie.

Abschließend ergänzt Ed Stern, dass sich das Denken über diesen digitalen Zeitvertreib schon etwas geändert hat, da viele den Spaßfaktor dabei erkannt haben. Auch wenn man sich beim Spielen in einer eigenen Welt befindet, weiß man, dass dies nicht der Realität entspricht. Genau dies müssen die Medien zuerst nachvollziehen, um etwas ändern zu können.